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Hier blogge ich rund um die Themen Social Media, Online Marketing und soziales Netzwerken.

No Go´s in den sozialen Netzwerken

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten, 21 Sekunden

No Go´s in den sozialen Netzwerken

Das Unternehmen ihr Geschäft stellenweise auch gewaltsam mit der Brechstangen Methode vorantreiben wollen ist längst kein Geheimnis mehr.Kaum wurde eine ganz frische Kontaktanfrage bestätigt, bekommt man zur Begrüßung von seinem neuen Gegenüber bildlich gesehen gleich einen KO Schlag verpasst. Was man so alles verkehrt machen und wie man sich gleich zu Anfang einer neuen Freundschaft richtig unbeliebt machen kann.

 

No Go – ein sofortiger Telefonanruf

 

Stellenweise nimmt der neue Kontakt gleich den Telefonhörer zur Hand und ruft unverfroren seinen neuen Gegenüber an. Rein nach dem Motto : ” Vielen Dank für die Kontaktbestätigung – da möchte ich doch gleich mal wissen mit wem ich es in Echtzeit zu tun habe. Und bei der Gegelenheit möchte ich Ihnen auch gleich mein Geschäft vorschlagen.” Natürlich ohne diskret vorab anzufragen, ob dieser Anruf gerade zeitmässig in den Arbeitsalltag seines Gegenübers reinpasst oder vorsichtig durch die Blume zu erforschen, ob man gerade stört.

 

No Go – das Postfach wird bombardiert

 

Nachrichten wie : als Geschenk für unsere Freundschaft möchte ich Ihnen auch gleich ein kostenloses Video zukommen lassen oder sonstige ungefrage Werbe Emails in Form einer Geschäftspräsentation sind eine blanke Frechheit und grenzen an Spam!!

 

No Go – ohne Rücksichtnahme auf Verluste sofort sein Geschäft vorschlagen

 

Bei Facebook sehr beliebt – in einer Privatnachricht oder am besten noch auf der fremden Pinnwand als Begrüßung die Worte: Vielen Dank für Ihre Freundschaft – kennen Sie schon das ultimative Geschäft mit der auch Sie sofortigen Lebenswohlstand erzielen. Unabhängig von jedem Geschäft das ein jeder Unternehmer hat – hier ist es eine Frage von Fingerspitzengefühl, wann man seinen Gegenüber sein Geschäft vorschlagen kann. Grund genug seinen neuen Kontakt sofort wieder dahin zu schicken wo der Pfeffer wächst.

 

No Go – Extremer Fanseiten Vorschlag

 

Viele Fanseitenbesitzer wollen natürlich schnell viele Fans, vor allem am Anfang, wenn diese neue Fanseite mindestens 25 Fans braucht, um die begehrte Vanity Url zu sichern. Was hierbei sichtlich auffällt, das ein Einzelner mindestens jede Woche ein bis zwei neue Fanseiten zum Liken vorschlägt. Besonders dreiste Vorgehensweisen: Man hat selber nie Kontakt oder auch nur einen Wortwechsel mit diesem Fanseitenbesitzer, soll aber dann diese Fanseiten liken. Da fragt man sich allen Ernstes warum?

 

No Go – Die Nachrichtenräuber

 

Dank der neuen Chronik ist es ja nun möglich einer Fanseite Nachrichten zu schicken. Mancher Fanseitenbesitzer ist gar nicht so davon angetan, wenn in der Post dann folgende Nachricht steht : “Gerne geliked, freue mich über ein Relike” Hier wurde die Funktion vom Nachrichtensystem nicht verstanden. Diese Nachrichtenfunktion ist im eigentlichen Sinne gestaltet worden, um den Betreiber dieser Fanseite eventuell ein Statement zukommen zu lassen, gegebenenfalls für Nachfragen zur Dienstleistung des jeweiligen Unternehmens. Like gegen Relike ( Hier empfehlen wir ihnen unseren Blogbeitrag Like gegen Relike – Eintagsfliegen lassen grüßen ) findet in diversen Gruppen statt die ohnehin sehr zweifelhaft sind.

 

No Go – Freundschaften als Zeiträuber zu missbrauchen

 

Wer bei manchen Neuerungen bei Facebook oder GooglePlus Hilfe braucht oder einiges nicht versteht, wendet sich sehr gerne an diejenigen, die sich besser mit der Thematik auskennen. Doch nun gilt das Gelduldsfadenprinzip: Wer zu lange an dem Geduldsfaden seines wissenden Gegenüber reisst, um ihn wie eine Zitrone auszuquetschen, läuft Gefahr geblockt zu werden. Nichts ist schlimmer als ständige Anfragen zu beantworten und die eigene Zeit zu opfern obwohl man Energie in andere Projekte stecken müsste.

 

No Go – der Gruppenzwang

 

Obwohl es eigentlich klar ist, das jeder Kontakt aus freiwilligen Stücken entscheiden möchte, ob er in eine Gruppe eingeladen werden möchte oder nicht, findet man sich meist über Nacht ungefragt in welchen wieder. Viele, die sich zwangsweise in einer Gruppe wiederfinden, verlassen diese wieder, aber nicht ohne den Gruppeneinlader bei dieser Gelegenheit zu entfreunden. In das berüchtigte Gruppenfettnäpfchen ist man recht schnell getreten und hinterlässt zudem einen recht schalen Nachgeschmack. Hier empfehlen wir den passenden Blogbeitrag von Michaela Schara – Landung im Gruppenfettnapf )

 

No Go – Dauerwerbung

 

Eine Fanseite sollte ihren Fans Mehrwert bieten, Unterhaltung darstellen sowie einen echten Grund liefern warum man eigentlich Fan ist. Dies kann in Form von wertvollen Ratschlägen, Tipps und Informationen rund um das jeweilige Produkt oder einer Dienstleistung sein.

 

Time Out!

Time_outDauerwerbung ist schlichtweg nervig und viele Fans verlassen diese Unternehmensseite auch bald wieder.

 

Reizüberflutung in Form von Dauerwerbesendungen kann man sich auch auf dem heimischen Fernseher ansehen.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
Der Social Media Manager Mike Owokoniran aus Österreich hat ein sehenswertes Video dazu erstellt . Diese 3 No-Go’s sollte man als Facebook Fanpage Betreiber verhindern! – viel Spaß beim Anschauen

 

 

Bestimmt sind Euch auch schon einige Kontakte untergekommen, die wie ein Elefant im Porzellanladen versucht haben, Euch zu ihrem Geschäft zu bewegen. Wir sind gespannt auf Eure Meinungen.

 

Bildquellenangabe: Benjamin Thorn, pixelio.de

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Tina Gallinaro

Inhaberin bei Extrawerbung
Ich unterstütze kleine und mittelständische Unternehmen auf ihrem Weg ins Social Web. Du hast Fragen zu den sozialen Netzwerken? Kontakt: Tel. +49 7356 9232929

5 Kommentare

  1. Sehr guter Artikel, der vor allem für Neugründungen hilfreich ist. Besonders Facebook lädt ja förmlich dazu ein, zum Teil über-motiviert an das Verteilen seiner eigenen Werbung zu denken. Dass man sich damit meistens ins virtuelle Nirwana abschießt ist den meisten nicht bewusst.
    Gerade die, die sich neu mit dem Thema Social Media auseinander setzen und dieses Medium in ihre Marketingstrategien einbinden wollen, müssen besser geschult und informiert werden. Dieser Artikel ist ein guter Beitrag dazu. Herzlichen Dank dafür.

  2. Mit Genuss und Freude gelesen – wird sehr gern weiterempfohlen, damit potentielle Fettnapfhüpfer wissen, wo es grad schön Platsch macht 😉
    Sehr pointiert geschrieben – Danke für deine Zusammenfassung!

  3. Endlich sagt’s mal jemand!
    Dann kann ich mir den Blogbeitrag ja sparen 😉
    Vielen, vielen Dank!

    • Hallo Schokofanclub, es ist immer das erste Mal wo jemand anfängt, aber das sollte Dich nicht abhalten ebenfalls darüber zu bloggen :-) Liebe Grüße an Dich .
      LG Tina

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